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Shaolin Quan | Überblick | Geschichte | Techniken & Methoden | Politisch-Historische Aspekte

Shaolin Quan -

Shaolin Quan - Techniken & Methoden

Grundtechniken im Shaolin Quan bestehen aus verschiedenen Standpositionen und verschiedenen Schlag und Stoß Techniken. Darüber hinaus werden verschiedene Tritt-, Wurf- und Grifftechniken geübt. Die Techniken werden sowohl als Einzelübungen, als auch mit Trainingspartner geübt.

Nach den Grundtechniken werden im Shaolin Quan vor allem kurze Kombinationen trainiert, in denen man verschiedene Techniken miteinander verknüpfen lernt. Auch längere Formen (wie z.B. Liu Che Quan oder die 18. Lou Han) werden unterrichtet, damit man ein eigenes Gefühl für die Übergänge der Techniken bekommt und seinen eigenen Rhythmus entwickeln kann.
Fortgeschrittene lernen darüber hinaus in Partnerübungen das Kampfprinzip im Shaolin Quan: schnell ausweichen, die gegnerische Verteidigung öffnen und gezielt in diese Öffnung angreifen.

Um bestimmte Kraftformen auszubilden wurden im Shaolin fünf Tierformen zusammengefasst, die unterschiedliche Prinzipien für Technik und Kraftentfaltung repräsentieren: Tiger, Kranich, Schlange, Drache und Leopard. Dabei steht z.B. der Tiger für sehr kraftvolle Schläge (Muskelkraft), wohingegen Schlangentechniken das schnelle Zustechen und Packen trainiert (weiche-gespannte Kraft).

Shaolin Quan bietet für alle Einsteiger einen besonders guten Einstieg in die chinesischen Kampfkünste, da die Techniken sehr klar, deutlich und groß sind. Im Fortgeschrittenen Stadium trainiert man neben der „äußerlichen“ Muskelkraft und Flexibilität auch „innere“ Kraft, so dass neben rein kämpferisch-sportlichen Aspekten auch die Gesundheit gezielt gefördert wird.

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