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Taiji Quan | Überblick | Geschichte

Taiji Quan - 太極拳

Taiji Quan im Überblick

Taiji Quan zeichnet sich durch viele Würfe aus, aber auch Schläge und Tritte kommen in allen denkbaren Varianten vor. Besonderer Wert wird auf die Stabilität in der Bewegung gelegt. Während im Xingyi Quan der Focus auf der massiven Kraftausübung und im Bagua Zhang das "Der-Kraft-aus-dem-Weg-gehen" gelegt wird, strebt das Taiji Quan einen Mittelweg an. Die Kraft des Gegners soll aufgenommen und letzlich gegen ihn gerichtet werden.

Auch ist ein Inneren Stil, d.h, es kommt hier auf Kraftentwicklung aus einer ausgefeilten bis ins subtile gehenden Technik an und nicht auf starke Muskelkraft. Das heißt allerdings nicht, entgegen der landläufigen Meinung, dass Taiji Quan nicht anstrengend wäre. Je nach Anspruch kann Taiji Quan, wie jeder Kung Fu-Stiel, auch "harte Arbeit" bedeuten (die Übersetzung des chinesischen Begriffs Kung Fu ist "harte Arbeit").

Der Stil ist heute leider kaum noch in reiner Form vorhanden. Er wird eher in esoterischen Kreisen als spiritueller Weg, als Wellness- oder Meditationsübung verstanden. Ursprünglich ist Taiji Quan aber ein Kung Fu-Stiel wie jeder andere gewesen und hat einige berühmte Meister hervorgebracht. Die meisten der heutigen Schulen lehren eine enorm vereinfachte Variante, in der die Anwendugen zwar in verschlüsselter Form enthalten sind, den meisten aber verborgen bleiben. Wir möchten einen Beitrag leisten, dem Taiji Quan zu seiner ursprünglichen Bedeutung zurück zu verhelfen.

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